Militärische Funkstation Pierre-sur-Haute, Militärische Funkstation in Sauvain und Job, Frankreich.
Die Sendestation Pierre-sur-Haute ist eine militärische Funkanlage in den Gemeinden Sauvain und Job in Frankreich, die sich über ein bewaldetes Bergplateau erstreckt. Die Anlage umfasst mehrere Betongebäude, die durch ein Netz unterirdischer Gänge miteinander verbunden sind, sowie drei hohe Sendemasten, die die umliegende Landschaft überragen.
Die Anlage wurde 1961 als Teil des NATO-Netzwerks ACE High errichtet, das während des Kalten Krieges die strategische Kommunikation zwischen westeuropäischen Streitkräften sicherte. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde die militärische Nutzung zwar reduziert, doch die Station blieb als Relaisstandort für Verteidigungskommunikation in Betrieb.
Der Name bezieht sich auf den nahen Gipfel Pierre-sur-Haute, der die Anlage auf über 1600 Metern Höhe überragt. Heute steht das Gelände unter militärischer Verwaltung und bleibt für die Öffentlichkeit geschlossen, obwohl ein Teil der Infrastruktur zivile Rundfunksignale für die Region ausstrahlt.
Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich und liegt an einer Bergstraße, die im Winter wegen Schnee gesperrt sein kann. Wer die Gegend besucht, sollte sich auf raues Wetter und niedrige Temperaturen selbst im Sommer einstellen, da die Höhenlage das Klima hier oben stark beeinflusst.
Trotz des abgelegenen Standorts versorgt einer der zivilen Masten weite Teile der umliegenden Täler mit Radio- und Fernsehsignalen. Die unterirdischen Verbindungsgänge ermöglichen es dem Personal, auch bei Schneestürmen und eisigen Winden zwischen den Gebäuden zu wechseln, ohne ins Freie treten zu müssen.
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