Lac de Vinça, Stausee in Frankreich
Der Stausee von Vinça ist ein künstlich angelegter See in den Pyrénées-Orientales in Südfrankreich. Das Wasser wird vom Fluss Têt und dem Bach Lentillà gespeist und erstreckt sich etwa 5 Kilometer in die Länge, während es an manchen Stellen bis zu 1200 Meter breit wird.
Die Idee für einen Damm an diesem Ort entstand bereits in der frühen Zeit des 20. Jahrhunderts, doch der Bau begann erst in den 1960er Jahren. Der Betonkern, der 1976 fertiggestellt wurde, ist etwa 55 Meter hoch und fast 200 Meter lang und ersetzt die unter Wasser stehenden alten Siedlungen und Brücken.
Der See verfügt über einen öffentlichen Strand namens Escoumes, wo Badegäste schwimmen und entspannen können. Die Umgebung wird von Wanderwegen durchzogen, die in die nahe gelegenen Berge und Wälder führen und vom Seeufer Ausblicke auf den über 2000 Meter hohen Berg Coronat bieten.
Das Wasser wird durch die Regulierung mittels spezieller Tore kontrolliert, die es ermöglichen, Wasser je nach Bedarf langsam oder schnell freizusetzen und so Überschwemmungen flussabwärts zu verhindern. Ein unterirdisches Netzwerk aus kleinen Tunneln und Galerien überwacht ständig den Wasserspiegel und trägt dazu bei, die Integrität der Anlage zu gewährleisten.
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