Château de Dachstein, Burg in Frankreich
Das Château de Dachstein ist ein Schloss in der gleichnamigen Gemeinde im Bas-Rhin, das hauptsächlich Ende des 16. Jahrhunderts entstanden ist. Es verbindet mittelalterliche Befestigungselemente wie Mauern und Türme mit Renaissance-Bauten aus späteren Epochen.
Das Schloss wurde 1214 von Bischof Henri II. von Veringen gegründet und diente den Straßburger Bischöfen bis ins 17. Jahrhundert als Residenz und Festung. Es erlebte zahlreiche Kriege, Belagerungen und Umbauten, die seine wechselvolle Geschichte widerspiegeln.
Das Schloss war jahrhundertelang Sitz der Straßburger Bischöfe und prägt bis heute das Selbstverständnis des Dorfes als Ort mit kirchlicher Vergangenheit. Die Dorfbewohner betrachten das Gebäude als Teil ihrer lokalen Identität und Erinnerung an eine Zeit, als die Kirche das Leben hier bestimmte.
Das Schloss liegt in einem ruhigen Dorf in der Nähe von Straßburg und ist zu Fuß erreichbar. Besucher sollten beachten, dass der Zugang begrenzt sein kann und es empfehlenswert ist, vorher lokale Informationen einzuholen.
Der Name Dachstein könnte vom merowingischen König Dagobert stammen, wie alte lateinische Inschriften auf zerstörten Steinen vermuten lassen. Diese Hinweise deuten auf eine noch ältere Geschichte des Ortes, die bis in die frühmittelalterliche Zeit zurückgeht.
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