Château de Briacé, Renaissance-Schloss in Le Landreau, Frankreich.
Das Château de Briacé ist ein Schloss aus der Renaissance-Zeit mit Mauern aus gelblichem Stein und teilweise aus Tuffeau, das von wassergefüllten Gräben an West- und Südseite geschützt wird. Der umgebende Park erstreckt sich über mehrere Hektar und bildet den Rahmen für Weinanbau und Schulbetrieb.
Das Schloss wurde im 15. Jahrhundert umgestaltet und erlebte während der Vendée-Kriege Zerstörungen, bevor es im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde. Seine Gräben wurden dabei restauriert und geben dem Gebäude bis heute seinen charakteristischen Schutzring.
Der Ort trägt den Namen einer alten Familie und wird heute von Studierenden genutzt, die täglich zwischen Klassenzimmern und Weinbergen pendeln. Diese Verbindung zwischen Lernen und praktischer Arbeit prägt das Leben vor Ort.
Der Ort liegt inmitten von Weinbergen und ist am besten zu Fuß oder mit dem Auto zu erkunden, wobei die Wege durch die Parkanlagen deutlich markiert sind. Besucher sollten wissen, dass der Zugang einigen Einschränkungen unterliegen kann, daher Informationen vor der Anreise einholen.
Das Gelände beherbergt eine Schule für nachhaltige Landwirtschaft, wo Studenten seit Ende der 1990er Jahre aktiv bei Anbau und Weinherstellung mitarbeiten. Diese Kombination aus historischem Gebäude und modernem Lernbetrieb macht es zu einem lebendigen, nicht nur konservierten Ort.
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