Château de Bougey, Burg in Frankreich
Das Château de Bougey ist ein Schloss in Bourgogne, das sich mit seinen alten Steinmauern und Türmen deutlich von der ländlichen Umgebung abhebt. Die Struktur umfasst typische Merkmale alter Burgen wie Wehrgänge und einen großen zentralen Innenhof, die von seiner mittelalterlichen Herkunft zeugen.
Die erste Erwähnung einer Burg in Bougey stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist mit Etienne de Bougey verbunden, der eine Festung errichtete. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz mehrfach zwischen Adelsfamilien, insbesondere nach großen Konflikten wie dem Tod Karls des Kühnen und während der französisch-habsburgischen Kriege.
Das Schloss war lange Zeit Sitz von Adelsfamilien und prägt bis heute das Gesicht des kleinen Ortes Bougey. Die Bewohner sehen es als Zeichen ihrer lokalen Geschichte und als Anker der dörflichen Identität.
Der Zugang zum Schloss ist von Ende Juni bis Ende September an den meisten Tagen nachmittags bis in die frühen Abendstunden möglich, und außerhalb dieser Zeit können Besuche nach Vereinbarung arrangiert werden. Parkmöglichkeiten, Toiletten und Picknickbereiche sind vor Ort verfügbar, was einen angenehmen Aufenthalt im ländlichen Umfeld ermöglicht.
Während des Zweiten Weltkriegs, 1944, diente das Schloss heimlich als Krankenhaus zur Versorgung verwundeter Soldaten. Diese wenig bekannte Episode zeigt, wie historische Gebäude während Krisenzeiten eine andere Rolle spielten und Leben retteten.
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