27 rue de Fleurus, Literarisches Salongebäude in Montparnasse, Paris, Frankreich
Das Gebäude in der rue de Fleurus war eine Residenz mit einer Wohnung im Obergeschoss, wo eine bedeutende Kunstsammlung ausgestellt wurde. Die Räume zeigten Werke von Matisse, Picasso und Cézanne nebeneinander.
Von 1903 bis 1938 war dies der Wohnort von Gertrude Stein und ihrer Partnerin Alice B. Toklas, zwei Personen, die das Kunstleben von Paris grundlegend beeinflussten. In dieser Zeit entstand ein wichtiges Netzwerk von Künstlern und Schriftstellern, das die Moderne prägte.
Die Wohnung war Treffpunkt für Schriftsteller, Maler und Künstler, die sich samstags trafen und ihre Arbeiten diskutierten. Diese Zusammenkünfte prägten die Kunstszene von Paris in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachhaltig.
Die Fassade des Hauses ist von außen sichtbar und trägt eine Gedenktafel, die an seine historische Bedeutung erinnert. Dies macht es zu einem wichtigen Punkt bei literarischen Stadtrundgängen durch das Viertel.
Ernest Hemingway beschrieb diesen Ort später in seinem Erinnerungsbuch und vergegenwärtigte damit das Leben der Künstler in diesem Kreis. Seine Aufzeichnungen bieten einen Einblick in die Alltag und die Beziehungen dieser künstlerischen Gemeinschaft.
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