Villa Ehret, Historische Villa in Natzwiller, Frankreich
Villa Ehret ist ein zweistöckiges Haus in Natzwiller mit neoregionaler Architektur, dessen Fassaden aus gepresstem Blech und Mauern aus Vogesensandstein bestehen. Das Gebäude gehört heute zu einem Gedenkstättenareal und wird zusammen mit anderen Strukturen des Komplexes erkundet.
Das Haus wurde 1911 für den Bankier Albert Ehret gebaut, kam aber während des Zweiten Weltkriegs unter die Kontrolle der Nazionalsozialisten, die es als Kommandantur des nahe gelegenen Konzentrationslagers nutzten. Diese Umwandlung markiert den Übergang von einer privaten Residenz zu einem Ort von historischer Bedeutung.
Das Haus trägt den Namen seines ursprünglichen Besitzers und zeigt die architektonischen Merkmale der Region Vogesen, die es mit der lokalen Umgebung verbindet. Besucher können sehen, wie das Gebäude heute Teil einer Gedenkstätte ist, die an die dunkle Geschichte des Ortes erinnert.
Das Haus ist ganzjährig zugänglich und wird als Teil eines geführten Rundgangs durch die Gedenkstätte besucht. Besucher sollten mit einer längeren Erkundung rechnen, da mehrere Gebäude und Gelände dazugehören.
Neben dem Hauptgebäude steht ein Schwimmbad aus den 1930er Jahren, das mit einer innovativen Solarheizung ausgestattet war, ein bemerkenswert modernes Merkmal für diese Zeit. Dieses Nebengebäude zeigt, wie fortschrittlich die ursprüngliche Ausstattung des Anwesens war.
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