Port du Niel, Fischereihafen auf der Halbinsel Giens, Frankreich
Port du Niel ist ein Fischerhafen an der Südküste der Halbinsel Giens mit rund 130 Liegeplätzen für Freizeit- und Berufsboote. Das Wasser ist flach, etwa 3 Meter tief, und der Hafen hat einen Hafenkran zum Zu-Wasser-Bringen von Booten.
In den 1920er Jahren erwarb der Industrialist Louis Renault Land rund um den Hafen und baute eine Bootsgarage. Später kamen 1937 Steinunterstände für Fischer hinzu, die den Hafen zu einem dauerhaften Arbeitsplatz machten.
Der Hafen ist eng mit der lokalen Fischerei verbunden und zeigt noch heute die handwerklichen Praktiken, die von Generationen weitergegeben wurden. Besucher können sehen, wie Fischer ihre Netze präparieren und ihre Fänge sortieren, was dem Ort seinen authentischen, arbeitsamen Charakter verleiht.
Der Hafen ist am besten bei Flut zugänglich, da das Wasser sonst sehr flach wird. Es gibt begrenzte Parkplätze in der Nähe, daher sollten Besucher früh ankommen, wenn sie fotografieren oder den Hafen besichtigen möchten.
Trotz seiner kleinen Größe ist der Hafen Heimat für etwa 6 berufliche Fischerboote, die das ganze Jahr über mit traditionellen Netzen und Langleinen arbeiten. Diese kleine Flotte repräsentiert eine der wenigen noch aktiven handwerklichen Fischereien an der französischen Mittelmeerküste.
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