Château de Lillebonne, Mittelalterliche Burgruine in Lillebonne, Frankreich.
Das Château de Lillebonne ist eine Ruine einer Burg aus dem Mittelalter, die eine dicke Rundtürme und einen oktagonalen Turm aufweist. Die Anlage befindet sich auf dem Gelände einer einstigen römischen Siedlung und zeigt noch heute deutliche Überreste dieser längst vergangenen Zeiten.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von Wilhelm dem Eroberer erbaut, um die Normandie zu sichern. Im 12. Jahrhundert bauten französische Könige später Befestigungen und Gräben hinzu, um die Kontrolle über das Gebiet zu festigen.
Das Schloss steht an einem Ort, der seit der Antike bewohnt ist, und die Mauerreste zeigen die unterschiedlichen Epochen seiner Nutzung. Besucher können heute die Schichten von Normannischer und römischer Geschichte in den Steinen selbst erkennen.
Der Ort liegt östlich der Kirche Notre-Dame und in Fußnähe zum Gallo-römischen Museum und dem antiken Amphitheater. Es ist einfach, alle drei Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu besuchen, da sie nahe beieinander liegen.
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Dach geplündert, um das Blei zu verkaufen, was zu Wasserschäden und dem langsamen Zusammenbruch der Struktur führte. Dieser zerstörerische Prozess zeigt, wie man die Ruine heute sieht.
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