Ermitage Saint-Martial de Mortagne-sur-Gironde, Monolithische Einsiedelei aus dem 11. Jahrhundert in Mortagne-sur-Gironde, Frankreich.
Die Ermitage Saint-Martial de Mortagne-sur-Gironde ist ein Kloster aus dem 11. Jahrhundert, das direkt in eine Kalksteinklippe südlich der Altstadt gehauen wurde. Das Innere enthält mehrere Mönchszellen, einen Speisesaal und eine aus Stein geschnittene Kirche, alles in die Felswand integriert.
Der Ort wurde bereits im 2. oder 3. Jahrhundert bewohnt und erlebte im 11. Jahrhundert eine große Erweiterung. Die Expansion war mit seiner Rolle als Zwischenstopp auf einer Nebenstrecke des Jakobswegs nach Santiago de Compostela verbunden.
Die Kapelle wurde in den Felsen gehauen und zeigt Details, die an Bauweisen aus Kappadozien erinnern. Besucher können heute noch die in Stein geschnittenen Galerien und religiösen Figuren sehen, die das Alltagsleben der früheren Bewohner widerspiegeln.
Besucher können das Gelände das ganze Jahr über einzeln besuchen und Spenden hinterlassen. Für Gruppen von bis zu zehn Personen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, um einen Besuch zu arrangieren.
Die Mönche, die hier lebten, hatten die wichtige Aufgabe, Seeleute zu retten, die in der Bucht der Gironde in Seenot geraten waren. Diese Rettungsmission machte den Ort zu mehr als nur einem Gebetsort.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
