Château de Chaulieu, Schloss in Frankreich
Das Château de Chaulieu ist ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert mit charakteristischen Merkmalen des Henri-II-Stils, darunter ein steiles Schieferdach, zwei kleine Eckturmwächterhäuschen und robuste Mauern aus Stein. Der Innenhof wird von einem Hauptgebäude mit drei Mäuerungsfenstern und drei Dachgauben geprägt, während ein altes Torhaus mit verzierter Steinsäule den Eingang bewacht.
Das Schloss wurde vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts von der Familie Bourget erbaut, die später von anderen Adelsfamilien wie den Carbonnel und Rotours abgelöst wurde. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Gebäude Kampfschäden, wurde aber ab 1989 von den neuen Eigentümern Cenni sorgfältig restauriert.
Das Schloss wird heute für Feierlichkeiten und Empfänge genutzt und zieht Besucher an, die sich für seine Architektur interessieren. Die Lage auf dem Land und die Nähe zum Dorf schaffen einen starken Bezug zur lokalen Geschichte und Identität.
Das Schloss liegt in der ländlichen Normandie und ist am besten mit eigenem Fahrzeug zu erreichen, da es sich außerhalb der größeren Ortschaften befindet. Besucher sollten sich vorher erkundigen, da das Gelände nur für spezielle Veranstaltungen wie Empfänge geöffnet ist.
Das Schloss war ein Rückzugsort für royalistische Anführer wie Louis de Frotté während lokaler Unruhen in den 1790er Jahren und bewahrt diese verborgenen historischen Verbindungen. Die Rolle des Schlosses in diesen politischen Auseinandersetzungen wird heute von den massiven Mauern und der versteckten Lage in der Landschaft widerspiegelt.
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