St-Herbot, Gotische Pfarrkirche in Plonévez-du-Faou, Frankreich.
St-Herbot ist eine gotische Kapelle in Plonévez-du-Faou, die sich durch einen 31 Meter hohen Turm, drei durch große Arkaden getrennte Schiffe und ein rechteckiges Vorhaus mit kreuzgewölbter Decke auszeichnet. Der Innenraum zeigt charakteristische Merkmale der Flamboyant-Gotik mit aufwendig gestalteten steinernen Elementen.
Der Bau der Kapelle begann 1389 nach ihrer Zerstörung während des Krieges der Bretonischen Erbfolge. Erhebliche Änderungen wurden im 15. und 16. Jahrhundert vorgenommen, die das Gebäude in seine heutige Form brachten.
Die Kapelle ist seit Jahrhunderten ein Heiligtum für den heiligen Herbot, den Schutzpatron von Hornvieh, was die tiefe Verbindung zwischen Kirche und ländlicher Tradition widerspiegelt. Besucher können diese Verbindung heute noch in der Art erleben, wie die Kapelle in das dörfliche Leben der Region eingebunden ist.
Die Kapelle dient als Ausgangspunkt für Wanderungen in der Umgebung der Monts d'Arrée und der Schwarzen Berge und bietet Besuchern sowohl religiöse als auch naturkundliche Erlebnisse. Die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn die Wanderwege zugänglich sind.
Drei Buntglasfenster aus dem 16. Jahrhundert, geschaffen von Thomas Quéméner, schmücken die östlichen Buchten und stellen einen bedeutenden Teil des künstlerischen Erbes dar. Diese Fenster zeigen handwerkliche Meisterschaft und farbige Details, die über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben sind.
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