Château de Lesdiguières, Mittelalterliche Burgruine in Le Glaizil, Frankreich.
Das Château de Lesdiguières ist eine Burgruine in den französischen Alpen, die auf einem Berghang liegt und von Steinmauern geprägt wird. Die Anlage umfasst mehrere Gebäudeteile, darunter die Reste einer Kapelle, die sich in der Ruinenlandschaft einfügt.
Der Adlige François de Bonne ließ die Burg 1571 errichten und machte sie zu einer wichtigen Residenz. Ein verheerender Angriff 1692 durch Söldner aus den Nachbarregionen zerstörte große Teile des Bauwerks und besiegelte seinen Niedergang.
Die Kapelle stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und war ursprünglich ein wichtiger Ort für die Familie, die hier ihre Verstorbenen ehrte. Der Raum spiegelt die religiöse Bedeutung wider, die diese Adelsfamilie dem Ort beimaß.
Besucher können das Gelände auf einem Wanderweg erkunden, der die Ruine umrundet und etwa 45 Minuten dauert. Der Weg ist einfach begehbar und eignet sich für Wanderer aller Fitnessstufen.
Unter den Trümmern soll sich ein Tunnel verbergen, dessen Ursprung und Ziel bis heute rätselhaft sind. Lokale Geschichten ranken sich um diesen unterirdischen Durchgang und deuten auf weitreichendere Verbindungen hin, die noch nicht vollständig erforscht wurden.
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