Quartier de la Mouzaïa, Historisches Wohnviertel im 19. Arrondissement, Frankreich.
Das Quartier de la Mouzaïa ist eine Wohnegegend im 19. Arrondissement von Paris, die aus Backsteinreihenhäusern entlang von nur drei Meter breiten Wegen besteht, die von Gärten gesäumt werden. Die Häuser folgen durchgehend ähnlichen Designprinzipien und wirken dadurch wie eine zusammenhängende Siedlung.
Das Gebiet entstand auf dem Gelände alter Gipsbrüche, die bis 1860 in Betrieb waren und später als Wohnquartier bebaut wurden. Der Name stammt von einer Straße, die an eine Schlacht während der französischen Kolonialzeit in Nordafrika erinnert.
Die Häuser im Quartier zeigen durchgehend rote, weiße und blaue Backsteine, ein Merkmal, das den Ort sofort erkennbar macht. Diese Farbgebung prägt das Aussehen der Villen wie der Villa des Lilas und der Villa Alexandre-Ribot bis heute.
Der Zugang erfolgt über die U-Bahn-Station Botzaris auf der Linie 7bis, die Rue de Mouzaïa dient als Haupteingang zum Quartier. Es ist hilfreich, sich Zeit zum Spazieren zu nehmen, da die engen Wege und vielen Details das Erkunden in gemächlichem Tempo belohnen.
Die unterirdische Struktur der alten Steinbrüche verhindert bis heute den Bau von hohen Gebäuden. Dies hat bewirkt, dass nur kleine Häuser entstehen konnten, die dem ganzen Gebiet ein dorfähnliches Aussehen geben, das völlig überraschend für einen Pariser Stadtteil wirkt.
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