Musée des marais salants, Museum in Batz-sur-Mer, Frankreich
Das Musée des Marais Salants ist ein öffentliches Museum in Batz-sur-Mer, in der Region Loire-Atlantique, das sich der Geschichte der Salzgewinnung in den nahe gelegenen Marschgebieten widmet. Es beherbergt rund neun tausend Objekte, darunter Fotos, Karten, Kunstwerke, Textilien und Manuskripte, geordnet in drei Abschnitte: die Geschichte des Salzes, das Leben im Marsch und lokale Traditionen.
Die ersten Salzgärten in der Guérande-Halbinsel entstanden im 9. Jahrhundert, als die Menschen Kanäle gruben und flache Becken anlegten, um Meerwasser zu verdunsten. Das Museum selbst wurde 1887 von einer Ordensschwester namens Adèle Pichon gegründet, schloss 1969 und öffnete 1984 wieder; zwischen 2008 und 2013 wurde es umfassend renoviert.
Im Musée des Marais Salants dreht sich alles um das Salz, das die Region Guérande seit Jahrhunderten prägt. Die Ausstellungen zeigen Alltagsgegenstände, Fotos und Kunstwerke, die das Leben der Salzarbeiter greifbar machen, und sprechen so Jung wie Alt an.
Das Museum liegt im Zentrum von Batz-sur-Mer, nahe dem Meer und den Salzgärten, sodass man es gut zu Fuß mit einem Spaziergang in der Umgebung verbinden kann. Ein kostenloser Parkplatz befindet sich in der Nähe, und das Gebäude ist mit Kinderwagen und Rollstühlen zugänglich.
In einem der renovierten Gebäude des Museums steht eine riesige Salzwaschmaschine, die ursprünglich bis 1965 in Betrieb war und etwa sechs Tonnen wiegt; mehrere Unternehmen haben sie gemeinsam wieder aufgebaut. Ein Team der École Centrale de Nantes hat die Maschine in 3D modelliert und eine interaktive Version erstellt, auf der man am Touchscreen sehen und hören kann, wie sie einst funktionierte.
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