Tsalka Reservoir, Künstlicher Stausee in Kvemo Kartli, Georgien.
Der Tsalka-Stausee erstreckt sich über die Schlucht des Flusses Khrami und wird durch einen Betondam gestaut. Das Wasser ist von steilen Ufern umgeben und erreicht an der tiefsten Stelle etwa 25 Meter Tiefe.
Die Staudammanlage entstand 1946 und führte dazu, dass eine mittelalterliche Siedlung aus dem 10. bis 11. Jahrhundert unter den Wassermassen verschwand. Dieses versunkene Dorf wurde durch das Bauprojekt unwiederbringlich aus seinem ursprünglichen Kontext entfernt.
Einheimische Fischer nutzen das Wasser seit Generationen für ihre Arbeit und fangen Arten wie Karpfen und Aale. Die Fischerei ist hier mehr als nur Handwerk, sie ist Teil des alltäglichen Lebens der Menschen in der Region.
Das Wasser ist je nach Jahreszeit unterschiedlich kalt und friert in den Wintermonaten oft zu. Besucher sollten die klimatischen Bedingungen berücksichtigen, besonders wenn sie sich in der kalten Jahreszeit aufhalten.
Bei niedrigem Wasserstand werden manchmal die Reste der versunkenen mittelalterlichen Siedlung sichtbar. Diese sporadischen Blicke auf die Vergangenheit bieten einen seltenen Einblick in das Leben, das einmal an diesem Ort existierte.
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