Ócsa Protected Landscape Area, Geschützter Landschaftspark und Ramsar-Feuchtgebiet nahe Budapest, Ungarn.
Ócsa ist ein geschütztes Landschaftsgebiet mit 3.575 Hektar verschiedenartiger Lebensräume, darunter Feuchtgebiete, Schilfflächen, Wiesen, Wälder und Grasland. Es liegt an der Grenze zwischen der flachen Alföld-Ebene und den Hügeln von Gödöllő.
Das Gebiet wurde 1975 unter Schutz gestellt und umfasst Teile von drei Siedlungen: Ócsa, Inárcs und Dabas. Es erhielt besonderen Schutz, weil es eines der letzten erhaltenen Sümpfe der Region Duna-Tisza köze ist.
Das alte Dorf im Schutzgebiet bewahrt traditionelle ungarische Landarchitektur mit Bauernhöfen und Strohdachhäusern aus dem 18. Jahrhundert. Diese Bauten zeigen heute noch, wie die Menschen hier früher gelebt haben.
Das Gebiet eignet sich das ganze Jahr über zur Vogelbeobachtung, wo Besucher Reiher, Silberreiher und verschiedene andere Sumpfvögel beobachten können. Die beste Sicht hat man von den ausgeschilderten Wegen und Beobachtungspunkten.
Das Sumpfgebiet existiert heute, weil Trocknungsversuche im 19. Jahrhundert fehlgeschlagen sind und die Wasserzufuhr zum Gelände aufrecht erhielten. Dieses Versagen bewirkte das Gegenteil und ermöglichte die Existenz seltener Pflanzen- und Tierarten bis heute.
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