Gedenkstätte Gloria Victis, Gedenkstätte in Csömör, Ungarn.
Das Gloria Victis Denkmal ist ein Gedenkort in Budapest, der Landkarten von vier Kontinenten zeigt und mit Bleigüssen die Regionen markiert, die zwischen 1917 und 1991 von totalitären kommunistischen Regimen betroffen waren. Der Ort umfasst mehrere Gedenktafeln und informative Inschriften zur Dokumentation dieser historischen Auswirkungen.
Das Denkmal wurde 2006 eingeweiht, um das 50. Jahresjubiläum der Ungarischen Revolution von 1956 zu markieren. Es steht in der Nähe der Gräber von drei ungarischen Soldaten aus dem Jahr 1944 und verbindet damit verschiedene Phasen der ungarischen Leidenschaft im 20. Jahrhundert.
Das Denkmal zeigt die Entschließung 1481 des Europarats, die sich mit der internationalen Anerkennung von Verbrechen unter kommunistischen totalitären Systemen befasst. Besucher können hier die Namen und Geschichten von Opfern lesen, die durch Inschriften und Gedenktafeln dokumentiert werden.
Das Denkmal befindet sich am nordöstlichen Rand von Budapest und benötigt etwa 30 Minuten für einen Besuch. Bei Fragen können Besucher Kontaktinformationen vor Ort finden oder sich vorab erkundigen.
Ein Gedenkstein für das Holodomor wurde von Ungarns ukrainischer Gemeinschaft beigesteuert und befindet sich neben Tafeln, die Opfer von Katyn und dem Molotow-Ribbentrop-Pakt gedenken. Diese Anordnung zeigt, wie verschiedene nationale Erfahrungen des Leidens an einem Ort zusammentreffen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.