Komárom rail bridge, Eisenbahnbrücke über die Donau in Komárom, Ungarn
Die Komárom-Eisenbahnbrücke ist ein stählerner Viadukt, der sich über 500 Meter über der Donau erstreckt und die ungarische Stadt Komárom mit der slowakischen Stadt Komárno verbindet. Der Bau folgt einem klassischen Ingenieurbauwerk aus der frühen Eisenbahnzeit mit massiven Pfeilern, die den Fluss stabilisieren.
Das Bauwerk wurde 1910 fertiggestellt, als die Eisenbahn zwischen Ungarn und der Slowakei expandierte. In den 1950er Jahren erfuhr es umfangreiche Renovierungen, um seine Struktur zu stärken und den wachsenden Zugverkehr zu bewältigen.
Die Brücke ist heute ein praktischer Übergang zwischen zwei Ländern, wo täglich Menschen und Züge die Grenze überqueren. Für beide Seiten ist sie ein sichtbares Zeichen der Verbindung zwischen den Gemeinschaften.
Die Brücke ist nur für Züge und Eisenbahnpersonal zugänglich, nicht für Fußgänger oder Autos. Besucher können sie am besten von den Ufern aus betrachten oder bei einer Zugfahrt über sie hinwegfahren.
Das Bauwerk ist Teil einer seltenen Eisenbahnverbindung, die den Donau-Übergang an dieser Stelle nutzt und direkt zwischen zwei benachbarten Städten operiert. Die Brücke spielt eine Rolle für den regionalen Eisenbahnverkehr, der weniger bekannt ist als andere Donau-Übergänge stromabwärts.
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