Lough Corrib, Süßwassersee in County Galway, Irland
Lough Corrib ist ein Süßwassersee in County Galway, der sich über weite Flächen erstreckt und zahlreiche kleine bewaldete Inseln beherbergt. Seine Ufer wechseln zwischen felsigen Abschnitten im Norden und sanfteren Landschaften im Süden, wo Wiesen bis ans Wasser reichen.
Fischer und Siedler nutzten den See seit vorgeschichtlichen Zeiten als Verkehrsweg und Nahrungsquelle. Im Mittelalter entstanden Klosterstationen auf mehreren Inseln, die das religiöse Leben der Region prägten.
Der See trägt seinen Namen nach dem alten Dorf Oirbsean, das unter Wasser liegt und mit der irischen Geschichte verbunden ist. Fischer nutzen traditionelle Techniken, die seit Generationen in den Gemeinden entlang der Ufer weitergegeben werden.
Boote können von mehreren Orten entlang der Ufer starten, wobei die nördlichen Bereiche rauer wirken. Wer zu Fuß unterwegs ist, findet schmale Pfade entlang einiger Abschnitte, jedoch nicht überall durchgehende Wege.
Einige Inseln tragen Ruinen alter Kirchenbauten, die nur per Boot erreichbar sind und beim Vorbeifahren kaum auffallen. In trockenen Sommern werden manchmal Mauerreste am Seeboden sichtbar, die an versunkene Siedlungen erinnern.
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