Boyle Abbey, Zisterzienserabtei in Boyle, Irland.
Boyle Abbey ist eine Ruine einer Zisterzienserabtei in der irischen Grafschaft Roscommon und zeigt Überreste romanischer und gotischer Architektur mit Spitzbögen und steinernen Kreuzgewölben. Der größte Teil der ursprünglichen Gebäudekomplexe aus dem 12. Jahrhundert ist noch sichtbar, wobei die Kirche und mehrere Nebengebäude teilweise intakt oder als Ruinen erhalten sind.
Die Abtei wurde 1161 gegründet und war eines der frühen Zisterzienserklöster in Irland, das während des Mittelalters blühte und wirtschaftliche Macht besaß. Sie wurde während der Reformation aufgelöst und seitdem steht sie als Ruine, was ihre mittelalterliche Geschichte anhand der architektonischen Überreste erzählt.
Die Mönche der Boyle Abbey pflegten eine Tradition der Manuskriptproduktion und unterhielten eine Bibliothek, die Wissen während des Mittelalters bewahrte.
Der Ort ist leicht zugänglich und ermöglicht es Besuchern, die Ruinen im eigenen Tempo zu erkunden, wobei die offenen Grundrisse einen guten Überblick über das ursprüngliche Klosterlayout geben. Komfortable Wanderschuhe sind empfehlenswert, da der Boden uneben ist und einige Bereiche rutschig werden können.
Der erhaltene Kreuzgang enthält Steinmetzarbeiten, die das Handwerk der mittelalterlichen Steinmetze beim Bau des Klosterkomplexes demonstrieren.
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