Keshcorran Caves, Kalksteinhöhlen in County Sligo, Irland
Die Höhlen von Kesh sind eine Serie von sechzehn Kammern, die in die westliche Flanke des Keshcorran-Hügels hineingehauen sind und durch Passagen verbunden sind. Die Räume wurden über Jahrtausende in Kalksteinfelsen geformt und zeigen die natürliche Struktur des Berges.
Die Höhlen entstanden vor Millionen Jahren durch die Erosion von Wasser in den Kalkstein und wurden später von Menschen aufgesucht und genutzt. Ausgrabungen 1901 brachten Knochen ausgestorbener Tiere aus der Eiszeit zum Vorschein und zeigten, dass dieser Ort über lange Zeiträume hinweg eine Rolle spielte.
Die Höhlen sind in der irischen Mythologie tief verwurzelt und werden mit Geschichten über Krieger und übernatürliche Wesen verbunden, die in der lokalen Folklore bis heute lebendig sind. Diese Verbindung zur alten Sagenwelt prägt das Verständnis der Menschen für diesen Ort.
Um die Höhlen zu erreichen, muss man einen steilen Aufstieg von etwa 220 Metern vom Straßenrand in der Nähe von Ballymote bewältigen. Der Weg ist anspruchsvoll und wird mit Höhe schwieriger, daher sollte man festes Schuhwerk und etwas Zeit mitbringen.
Die Kammern sind reich an Quarzkristallen, die bei bestimmtem Licht funkeln und dem Ort eine glitzernde Qualität verleihen. Diese Mineralansammlungen sind ein visuelles Merkmal, das viele Besucher überrascht, wenn ihre Augen sich an die Dunkelheit anpassen.
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