Spike Island, Inselfestung im Hafen von Cork, Irland.
Spike Island ist eine 103 Hektar große Insel im Cork Harbour mit dem Fort Mitchel, einer sternförmigen Militärfestung mit hohen Steinmauern aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Festung wurde strategisch gestaltet, um den Hafen zu schützen und später als Gefängnisanlage zu dienen.
Die Insel war zunächst ein religiöses Zentrum ab dem 7. Jahrhundert und wurde später zu einer wichtigen Militärfestung, als die Briten sie im 19. Jahrhundert kontrollierten. Während der Hungersnot von 1847 funktionierte sie als größtes Gefängnis der Welt mit Tausenden Insassen.
Die ehemalige Mönchsgemeinde, die Sankt Mochuda im 7. Jahrhundert gründete, hinterließ Spuren, die bis heute auf der Insel sichtbar sind. Diese frühen christlichen Strukturen zeigen, wie wichtig der Ort für die spirituelle Geschichte Irlands war.
Das Eiland ist mit der Fähre von Kennedy Pier in Cobh erreichbar, die regelmäßig verkehrt und etwa 15 Minuten über den Hafen dauert. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da es viel zu erkunden gibt und das Wetter wechselhaft sein kann.
Die Festung ist so großräumig angelegt, dass das gesamte Gefängnis von Alcatraz in seinen befestigten Mauern Platz hätte. Diese beeindruckende Größe zeigt, wie ernst die britischen Militärbauer die Verteidigung des Hafens nahmen.
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