Spit Bank Lighthouse, Maritime Navigationshilfe im Hafen von Cork, Irland.
Spit Bank Lighthouse ist ein achteckiges Leuchtfeuer auf neun gusseisernen Schraubenpfahlstützen, die in einer flachen Sandbank verankert sind und das Bauwerk über das Wasser heben. Das Haus trägt weiße Markierungen, während die Plattform rot gestrichen ist und bei Tag wie bei Nacht leicht zu erkennen ist.
Das Leuchtfeuer wurde zwischen 1851 und 1853 erbaut und nutzte dabei Alexander Mitchells revolutionäre Schraubenpfahl-Technologie, die von George Halpin entworfen wurde. Diese Konstruktionsmethode ermöglichte es erstmals, Leuchttürme auf instabilen Untergründen zu errichten und veränderte damit den Schifffahrtsschutz in flachen Häfen.
Das Leuchtfeuer war ein Meilenstein für blinde Ingenieure, da Alexander Mitchell seine bahnbrechende Konstruktionstechnik trotz seiner Sehbehinderung beaufsichtigte. Der rote und weiße Anstrich prägt noch heute das Bild des Hafens und ist ein Wahrzeichen für alle, die auf dem Wasser unterwegs sind.
Der Leuchtturm sendet nachts ein weißes Licht aus, das aus größerer Entfernung gut sichtbar ist, und ein rotes Warnlicht für zusätzliche Sicherheit. Besucher sollten beachten, dass die Struktur auf dem Wasser steht und nur vom Meer oder mit speziellen Bootstouren zu sehen ist.
Die Konstruktion verwendet neun unabhängige Schraubenpfähle, die einzeln in den Meeresboden gedreht wurden, statt auf konventionellen Fundamenten zu ruhen. Dieses System macht die Struktur flexibel genug, um gegen Stürme zu schwanken, statt zu brechen.
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