Lambay Island, Privatinsel im County Dublin, Irland
Lambay Island ist eine Privatinsel vor der Küste von County Dublin, etwa vier Kilometer von Portrane entfernt. Sie zeichnet sich durch steile Klippen an ihren nördlichen, östlichen und südlichen Seiten aus, wobei die Fläche hauptsächlich aus vulkanischem Gestein besteht.
Die Insel war bereits in der Antike besiedelt, wie archäologische Funde von 1927 zeigten, die auf Bestattungsplätze aus dem 5. Jahrhundert vor Christus hindeuten. Diese Entdeckungen offenbarten eine frühe menschliche Präsenz mit verschiedenen Artefakten aus dieser Zeit.
Der Name Lambay stammt aus der nordischen Sprache und bezieht sich auf die Tradition, Schafe zur Geburt auf die Insel zu bringen. Die alte Bedeutung des Namens ist heute noch in der Landschaft lebendig, auch wenn diese Praktiken längst der Vergangenheit angehören.
Die Insel ist privat, daher ist der Besuch begrenzt und erfordert in der Regel eine vorherige Arrangements oder Einladung. Wer aus der Ferne schauen möchte, kann die beste Aussicht von der nahe gelegenen Küste bei Portrane bekommen.
Das Eiland beherbergt Kolonien von Seehunden und verschiedene Seevögelarten in seinem Lebensraum. Überraschenderweise wurden dort auch Wallabys eingeführt, die ein unerwartetes Element in dieser nordatlantischen Umgebung darstellen.
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