Hook Lighthouse, Mittelalterlicher Leuchtturm auf der Hook-Halbinsel, Irland.
Hook Lighthouse ist ein mittelalterlicher Leuchtturm aus Kalkstein an der Halbinsel Hook in Irland, der sich 35 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Der zylindrische Bau zeigt zwei umlaufende Balkone unterhalb der Lampenhaube, die den oberen Abschluss des Turms bildet.
William Marshal, Graf von Pembroke, ließ die Anlage zwischen 1201 und 1240 errichten, um Schiffen den Weg in den Hafen von Waterford zu sichern. Mönche einer örtlichen Abtei hatten zuvor über viele Jahrhunderte Warnfeuer an dieser Stelle unterhalten, bis der steinerne Turm ihren Dienst ablöste.
Die Bezeichnung Hook stammt von einem altnordischen Wort ab, das so viel wie Landzunge bedeutet, was die exponierte Lage an der Küste gut beschreibt. Fischer aus der Region nutzen den Leuchtturm seit Jahrhunderten als sichtbares Zeichen für die sichere Einfahrt in die Mündung und als Orientierung bei der Rückkehr aus dem offenen Meer.
Der Zugang zum Aussichtspunkt oben erfolgt über eine Wendeltreppe mit 115 Stufen im Innern der massiven Mauern. Das Licht sendet weiterhin Navigationssignale aus, damit Schiffe den Weg in die Hafenmündung bei Waterford finden.
Der Aufbau umfasst vier Etagen mit Wänden, die stellenweise eine Dicke von bis zu 4 Metern aufweisen und im unteren Bereich drei gewölbte Räume mit Rippenbögen beherbergen. Diese dicken Mauern geben dem Turm die nötige Stabilität, um Stürmen und Brandung seit mehr als acht Jahrhunderten standzuhalten.
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