Carbury Castle, Motte-und-Bailey-Burg in der Grafschaft Kildare, Irland.
Carbury Castle ist eine Motte-und-Bailey-Burg in der Grafschaft Kildare, die auf einem Hügel mit aufgeworfenen Erdwällen steht, die einen Wehrturm und einen ummauerten Burghof tragen. Die Struktur zeigt typische Merkmale dieser Burgform mit künstlich erhöhter Grundfläche und befestigten Innenbereichen.
Die Burg wurde um 1220 erbaut und war zunächst im Besitz der Familie de Bermingham, bevor sie unter die Kontrolle einheimischer irischer Kräfte gelangte. Im Jahr 1562 wurde sie der Familie Colley übertragen, die einen langfristigen Einfluss auf die Region ausübte.
Der Komplex beherbergt ein Herrenhaus, eine Kirche, einen Friedhof und ein Mausoleum, die die sozialen Strukturen der mittelalterlichen irischen Gesellschaft widerspiegeln. Diese Gebäude zeigen, wie Adel und Kirche eng miteinander verbunden waren und gemeinsam das Leben in der Region prägten.
Der Ort ist am besten zu Fuss erreichbar, indem man rechts beim Castle Inn abbiegt und der Strasse hinter der Kirche zum Parkplatz folgt. Die Wege sind einfach zu finden und führen direkt zu den Überresten.
Unter dem Burggelände befinden sich zwei Grabhügel aus der Bronzezeit, was darauf hindeutet, dass dieser Hügel lange vor der normannischen Burg von Menschen besiedelt war. Diese älteren Überreste zeigen, dass dieser erhöhte Platz über Jahrtausende hinweg als bedeutungsvoller Ort genutzt wurde.
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