Synagoge Arbel, Synagogenruine in Niedergaliläa, Israel.
Arbel Synagoge ist eine Ruine einer quadratischen Struktur mit korinthischen Säulen und steinernen Bänken, die an drei Wänden entlang installiert sind. Der Kalksteineingang ist mit floralen Mustern verziert und öffnet sich zur östlichen Seite der Anlage.
Die Struktur stammt aus dem vierten Jahrhundert und wurde 1905 von Heinrich Kohl und Carl Watzinger während archäologischer Arbeiten in der Region Galiläa entdeckt. Die Ausgrabung markierte einen Wendepunkt beim Verständnis jüdischer Synagogal-Architektur in der antiken Levante.
Die Synagoge zeigt eine Ostausgangswand und eine dedizierte Nische, die nach Jerusalem ausgerichtet ist und die traditionellen jüdischen Architektur- und Religionsprinzipien widerspiegelt.
Das archäologische Gelände liegt innerhalb des Arbel-Nationalparks und ist für Besucher ohne Eintrittsgebühr zugänglich. Der Standort bietet freien Zugang zum Erkunden der antiken Struktur und ihrer Umgebung.
Die Handwerker nutzten natürliche Kalksteinklippen vor Ort und schnitzten sie direkt in funktionale Teile wie die Eingangstür mit ihren eingefassten Medaillonmustern. Diese praktische Verbindung zwischen dem Stein der Landschaft und dem Bau der Synagoge ist ungewöhnlich für religiöse Strukturen dieser Zeit.
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