Chandrapur, Handelsbezirk in Maharashtra, Indien
Chandrapur ist eine Stadt im östlichen Maharashtra, die sich entlang des Wardha-Flusses erstreckt und von Kohlebergwerken und Kraftwerken umgeben ist. Die Straßen führen durch Wohngebiete mit kleinen Geschäften und Werkstätten, die sich mit Industrieanlagen abwechseln.
Die Gond-Dynastie regierte hier vom 12. bis zum 18. Jahrhundert und machte den Ort zu ihrer Hauptstadt. Nach ihrem Niedergang übernahmen die Marathen die Kontrolle und integrierten die Region in ihr wachsendes Herrschaftsgebiet.
Der Name stammt von einem nahe gelegenen alten Tempel ab, der der Gottheit Chandra gewidmet ist und heute noch besucht wird. In den Wohnvierteln sieht man Häuser mit überdachten Innenhöfen, wo Familien gemeinsam Mahlzeiten einnehmen und sich am Abend versammeln.
Die Gegend ist am besten zwischen Oktober und Februar zu besuchen, wenn die Temperaturen angenehmer sind als im heißen Sommer. Wer durch die Stadt läuft, findet Märkte und Viertel zu Fuß erreichbar, während Rikschas für längere Strecken genutzt werden können.
Unter der Oberfläche treffen sich die Flüsse Erai und Zarpat, während darüber ausgedehnte Kohlevorkommen liegen, die der Stadt ihren Beinamen gaben. Die Menschen nennen sie wegen dieser unterirdischen Schätze auch die Stadt des schwarzen Goldes.
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