Malwa, Historische Region im westlichen Zentralindien
Malwa ist eine Region im westlich-zentralen Indien, die sich über westliche Teile Madhya Pradeshs und südöstliche Teile Rajasthans erstreckt. Das Gebiet ist ein vulkanisches Plateau, das nördlich der Vindhya-Bergkette liegt und von schwarzen Böden geprägt ist.
Das Gebiet entstand als unabhängiger Staat mit der Hauptstadt Mandu um 1401 und erlebte bedeutende Umbrüche in den folgenden Jahrhunderten. 1861 wurde es Teil der britischen Zentralprovinzen und unterlag damit dem Einfluss der Kolonialherrschaft.
Die Region verbindet Elemente aus rajasthanischen, marathi und gujarati Traditionen, die im Alltag der Bevölkerung sichtbar werden. Malvi ist die Sprache, die man hier hört, und sie prägt die lokale Identität stark.
Die Region ist geprägt von Landwirtschaft, die Baumwolle, Weizen, Mais, Kichererbsen, Zuckerrohr und Erdnüsse hervorbringt. Besucher werden die ausgedehnten Felder und ländliche Strukturen sehen, die das Wirtschaftsleben bestimmen.
Das Gebiet beherbergt bedeutende Vorkommen von Mangan, Kupfer, Bauxit, Kalkstein, Zink und Graphit, die verschiedene Industrien unterstützen. Diese Mineralressourcen prägen das wirtschaftliche Profil neben der Landwirtschaft.
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