Dimapur, Handelszentrum in Nagaland, Indien
Dimapur liegt am Fluss Dhansiri nahe der Grenze zu Assam und dient als wichtigstes Tor zum Bundesstaat Nagaland. Verkehrswege führen vom Bahnhof und Flughafen durch mehrere Geschäftsviertel, wo Läden, Pensionen und Restaurants die Straßen säumen.
Das Königreich Dimasa unterhielt hier im 13. Jahrhundert seine Hauptstadt, bis der Ahom-Herrscher Suhungmung 1526 die Kontrolle übernahm. Dieser Machtwechsel veränderte die politische Landschaft der Region für Jahrhunderte.
Zuwanderer aus dem nördlichen Indien teilen Nachbarschaften mit verschiedenen Naga-Völkern, die ihre eigenen Sprachen und Zeremonien bewahren. Auf Märkten und Straßen hört man täglich mehrere Dialekte, sodass das Alltagsleben hier vielfältiger erscheint als in den meisten anderen Kleinstädten des Nordostens.
Der Flughafen verbindet die Stadt mit Kalkutta und Guwahati, während der Bahnhof Zugverbindungen in viele Teile Indiens bietet. Reisende sollten beachten, dass viele Straßen während der Monsunzeit zwischen Juni und September schwieriger zu befahren werden.
Mittelalterliche Steinmonumente aus der Dimasa-Zeit stehen noch bei den Kachari-Ruinen und zeigen Bautechniken, die Historiker weiterhin untersuchen. Einige dieser Steine wurden ohne Mörtel geformt, passen aber mit großer Präzision zusammen.
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