Mahé, Hafenstadt im Bezirk Kannur, Indien.
Mahé ist eine Hafenstadt im Bezirk Kannur an der Mündung des Flusses Mahe ins Arabische Meer, umgeben von bewaldeten Hügeln und Kokospflanzungen. Die Stadt erstreckt sich entlang eines schmalen Küstenstreifens, wo Fischer ihre Boote direkt am Strand festmachen und kleine Geschäfte entlang der Hauptstraßen das Ortszentrum bilden.
Französische Händler gründeten 1724 einen Handelsposten am Flussufer, der später zu einem Fort ausgebaut wurde und Gewürzhandel mit Europa ermöglichte. Die französische Verwaltung blieb bis zur Unabhängigkeit Indiens im Jahr 1954 bestehen, als das Gebiet Teil des Unionsterritoriums Puducherry wurde.
Malayalam bleibt die Hauptsprache, während die Architektur indische und französische Kolonialelemente in den Straßen vereint.
Busse fahren regelmäßig vom Busbahnhof im Zentrum in umliegende Städte, wobei die Fahrt nach Kannur etwa eine Stunde dauert. Der internationale Flughafen Kannur liegt etwa 35 Kilometer (22 Meilen) nördlich und ist über Taxidienste erreichbar.
Die Stadt gehört verwaltungstechnisch zum Unionsterritorium Puducherry, obwohl sie vollständig vom Bundesstaat Kerala umgeben ist und keine direkte Landverbindung zu anderen Teilen Puducherrys besitzt. Einheimische sprechen hauptsächlich Malayalam wie in Kerala, verwenden aber französische Nachnamen, die von der Kolonialzeit übrig geblieben sind.
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