Coonoor, Bergstation im Nilgiris-Bezirk, Indien
Coonoor ist eine Kleinstadt im Nilgiris-Distrikt in Indien, die sich über mehrere bewaldete Hügel im Norden Tamil Nadus verteilt. Die Straßen verlaufen in Kurven durch dicht bepflanzte Hänge, während mehrstöckige Häuser mit Wellblechdächern und verwitterten Balkonen die steilen Täler säumen.
Die britische Kolonialverwaltung baute diese Siedlung im 19. Jahrhundert als Sommerresidenz und Eisenbahnendstation aus. Kirchen im neugotischen Stil und Steinbungalows aus jener Zeit stehen noch heute zwischen den Teeplantagen.
Der Name leitet sich vom tamilischen Wort für eine einheimische Strauchbeere ab, die hier früher wild wuchs. An Markttagen verkaufen lokale Bauern frische Teeblätter und Gemüse aus den umliegenden Hängen, während ältere Bewohner in den Teehäusern Chai trinken und Zeitungen lesen.
Ein Bahnhof verbindet diese Kleinstadt mit dem Tiefland durch eine schmale Gebirgsstrecke, die für ihre engen Kurven bekannt ist. Wanderwege beginnen am Ortsrand und führen durch Eukalyptushaine zu Aussichtspunkten über den umliegenden Tälern.
Im örtlichen Botanischen Garten wachsen über tausend Pflanzenarten, darunter seltene Bergfarne und einheimische Orchideen. Jedes Jahr im Mai zeigt eine Ausstellung frische Früchte und Gemüsesorten aus den umliegenden Farmen.
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