Bombay, Ehemaliges Verwaltungsgebiet in Westindien
Bombay State war ein Verwaltungsgebiet in Westindien, das von der Küste des Arabischen Meeres bis ins Binnenland reichte und Teile der heutigen Bundesstaaten Maharashtra, Gujarat und Karnataka umfasste. Das Gebiet verband Küstenstriche mit dichter Bevölkerung, fruchtbare Ebenen im Landesinneren und trockene Plateaus, die durch ein Netz von Straßen und Eisenbahnlinien miteinander verbunden waren.
Das Territorium entstand nach der Unabhängigkeit Indias im Jahr 1947 durch die Zusammenlegung von Gebieten der ehemaligen Präsidentschaft Bombay mit mehreren Fürstenstaaten. Die Verwaltungseinheit bestand bis 1960, als sie aufgrund sprachlicher Bewegungen in die Bundesstaaten Maharashtra und Gujarat aufgeteilt wurde.
Die Verwaltungsbehörden führten Geschäfte in mehreren Sprachen, während Gerichte und Schulen die sprachliche Vielfalt der Region widerspiegelten. Religiöse Feste verschiedener Gemeinschaften prägten den öffentlichen Kalender und brachten unterschiedliche Traditionen in den Alltag der Städte und Dörfer ein.
Wer sich mit der Geschichte Westindiens befasst, findet Hinweise auf diese Verwaltungszeit in Archiven, Museen und älteren Regierungsgebäuden in Mumbai und anderen großen Städten der Region. Viele öffentliche Einrichtungen und Infrastrukturen, die damals entstanden, werden noch heute genutzt und geben Einblick in die Organisation jener Jahre.
Der Tag der Auflösung am 1. Mai wurde später in Maharashtra zum Jahrestag der Staatsgründung und wird dort mit öffentlichen Veranstaltungen begangen. In Gujarat markiert derselbe Tag ebenfalls die Gründung des Bundesstaates und wird mit ähnlichen Feiern begangen, sodass beide Nachfolgeregionen denselben Termin für ihre jeweilige Entstehung feiern.
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