Harishchandragad-Fort, Bergfestung im Bezirk Ahilyanagar, Indien.
Harishchandragad ist eine Festung in den Westghats im Bezirk Ahilyanagar, die mehrere Höhlen, Tempel und steile Felswände umfasst. Die Anlage erstreckt sich über eine Hochebene mit Weideflächen, Wasserbecken und Aussichtspunkten, die durch schmale Pfade verbunden sind.
Die Anlage entstand im sechsten Jahrhundert unter der Kalchuri-Dynastie und diente später als Grenzfestung. Die Marathen übernahmen den Ort 1747 und nutzten ihn als Stützpunkt in den Bergen.
Der Name stammt von König Harishchandra aus den alten Erzählungen, dessen Geschichte mit diesem Berg verbunden ist. Pilger besuchen die Höhlen und Tempel besonders während der Monsunzeit, wenn das Wasser den unterirdischen Raum füllt.
Die Wanderung vom Dorf Pachnai aus führt über steinige Wege und dauert etwa sechs bis sieben Stunden. Trinkwasser ist oben begrenzt verfügbar, daher sollten Besucher ausreichend Vorräte mitbringen.
Der Abhang Konkan Kada fällt fast senkrecht ab und zieht während der Regenzeit Wolken direkt an die Kante. Die Felsformation wirkt dann wie ein natürlicher Wasserfall, der sich in den Nebel auflöst.
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