Manmodi, Buddhistische Felsenhöhlen in Junnar, Indien.
Die Manmodi-Höhlen sind in Basaltgestein gehauene Höhlen, die sich in drei Gruppen unterteilen: Bhutalinga, Amba-Ambika und Bhimasankar. Jede Gruppe zeigt unterschiedliche architektonische Elemente wie Säulen, Veranden und Kammern, die direkt aus dem Stein gearbeitet sind.
Die Höhlen entstanden ab dem 1. Jahrhundert nach Christus, als buddhistische und jainistische Gemeinden sie in den Stein meißelten. Eine Inschrift aus dem Jahr 124 nach Christus erwähnt Ayama, einen Minister des westlichen Satrap-Herrschers Nahapana, was zeigt, dass diese Stätte damals bedeutend war.
Der Komplex zeigt Merkmale buddhistischer und jainistischer Traditionen, die in Skulpturen und religiösen Symbolen sichtbar sind. Diese Mischung spiegelt die spirituellen Strömungen wider, die in der Region nebeneinander existierten.
Die Höhlen befinden sich etwa 3 Kilometer außerhalb der Stadt Junnar und sind über Landstraßen erreichbar, die zur Hauptstraße nach Pune führen. Besucher sollten beachten, dass es wenig Schatten gibt, daher ist es wichtig, Wasser mitzubringen und die Sonne zu beachten.
Die Bhutalinga-Gruppe beherbergt eine unvollendete Chaitya-Höhle mit Inschriften eines Yavana-Spenders, was zeigt, dass damals Menschen aus fernen Ländern an der Stätte beteiligt waren. Diese Verbindung zu auswärtigen Gemeinschaften ist selten bei solchen antiken Denkmälern zu sehen.
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