Harsil, Dorf in Uttarakhand, Indien
Harsil ist ein kleines Dorf im indischen Bundesstaat Uttarakhand, das im Tal des Flusses Bhagirathi auf rund 2.600 Metern Höhe liegt. Das Dorf besteht aus wenigen Häuserreihen, umgeben von dichten Wäldern und steilen Hängen des Garhwal-Himalaya.
Das Dorf war einst ein Halt auf alten Handelsrouten, über die Kaufleute aus dem Himalaya nach Tibet und zurück zogen. Im 19. Jahrhundert wurde es durch Frederick Wilson bekannt, einen britischen Händler, der sich hier niederließ und Holzhandel betrieb.
Harsil ist bei Pilgern bekannt, die auf dem Weg nach Gangotri durch das Dorf ziehen, einem der wichtigsten hinduistischen Schreine der Region. Entlang der Hauptstraße gibt es kleine Läden und Teeküchen, die diesen Reisenden dienen.
Die beste Reisezeit ist von April bis Juni und von September bis November, wenn die Straßen offen und die Bedingungen angenehm sind. Im Winter ist das Dorf durch Schnee oft schwer erreichbar, und die Einrichtungen sind dann auf ein Minimum reduziert.
Die Apfelgärten rund um das Dorf wurden im frühen 20. Jahrhundert auf Betreiben der Kolonialverwaltung angelegt, die neue Obstbausorten in die Region einführen wollte. Noch heute werden die Äpfel von Harsil auf lokalen Märkten als besondere Spezialität gehandelt.
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