Dadar, Verkehrsknotenpunkt und Wohnviertel in Mumbai, Indien
Dadar ist ein Verkehrsknotenpunkt und Wohnviertel im zentralen Mumbai, das sich um einen großen Bahnhof herum entwickelt hat. Die Gegend erstreckt sich über beide Seiten der Eisenbahnlinie mit dicht bebauten Wohnblöcken, breiten Straßen und Geschäftsvierteln, die sich in alle Richtungen ausbreiten.
Portugiesische Franziskaner errichteten 1596 hier die Kirche Nossa Senhora de Salvação auf einer damals noch isolierten Insel. Die britische Kolonialverwaltung entwickelte das Gebiet im frühen 20. Jahrhundert zu einem geplanten Wohnviertel mit dem ersten koordinierten Stadtentwicklungsprojekt Mumbais.
Der Name Dadar leitet sich vom Marathiwort für Frosch ab und verweist auf die früheren Sümpfe in diesem Gebiet. Heute sieht man hier Märkte voller Süßigkeiten, Gewürze und traditioneller Waren, die von Familien besucht werden, die seit Generationen hier einkaufen gehen.
Der Bahnhof liegt zentral und verbindet die West- und Zentrallinien des Nahverkehrssystems, sodass man aus den meisten Stadtteilen hierher gelangt. Die Hauptstraßen sind tagsüber von morgens bis abends stark befahren, besonders an Wochentagen während der Pendelzeiten.
Der Blumenmarkt öffnet täglich um vier Uhr morgens und beliefert Händler in der ganzen Stadt mit frischen Blumen aus kleinen Familiengeschäften. Shivaji Park wird oft Spielplatz genannt, da hier viele berühmte Cricket-Spieler als Kinder trainierten und heute noch junge Sportler auf den öffentlichen Plätzen üben.
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