Chhota Udepur, Verwaltungsbezirk in Gujarat, Indien
Chhota Udaipur ist ein Verwaltungsbezirk im Südosten von Gujarat mit sechs Verwaltungsgebieten, deren Zentrum die Stadt Chhota Udepur bildet. Das Gebiet erstreckt sich über unterschiedliche Landschaften und beherbergt verschiedene Siedlungen und Gemeinden.
Das Gebiet stand ursprünglich unter der Herrschaft des Bhil-Königs Kaliya bis 1484, bevor es 1743 zu einem Fürstenstaat unter Rawal Udeysinhji wurde. Es schloss sich Indien 1948 an und wurde danach in die moderne Verwaltungsstruktur integriert.
Die Rathwa-Gemeinschaften prägen das Gemeindeleben durch ihre Pithora-Wandmalereien, bei denen sie Milch und lokale Stoffe nutzen, um die Wände ihrer Dörfer zu schmücken. Diese bemalten Flächen erzählen Geschichten und sind Teil ihrer alltäglichen Umgebung.
Die Gegend weist erhebliche Vorkommen an Dolomit, Fluorit und Granit auf, die die lokale Bergbauindustrie und wirtschaftliche Entwicklung bestimmen. Diese natürlichen Rohstoffe prägen das Wirtschaftsleben und die Infrastruktur des Bezirks.
Das Gebiet beherbergt einen Jain-Tempel im viktorianischen Baustil, der sich deutlich von den traditionellen architektonischen Mustern anderer Jain-Heiligtümer unterscheidet. Diese ungewöhnliche Mischung aus religiösem Zweck und europäischem Design ist für die Region bemerkenswert.
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