Jama Masjid, Nationales Denkmal von Bedeutung in Agra, Indien
Die Jama Masjid ist ein Gebetshaus in Agra, das auf einer erhöhten Plattform steht und zwei Minarette mit Kalksteinverkleidung besitzt. Der große Innenhof erstreckt sich über mehrere hundert Meter und wird von Gebäudeteilen mit Arkaden umgeben, die Platz für viele Gläubige bieten.
Das Bauwerk wurde zwischen 1650 und 1656 unter der Schirmherrschaft von Kaiser Shah Jahan errichtet und seiner Tochter Jahanara Begum gewidmet. Diese Periode war eine Zeit großer Bautätigkeit in der Region, in der viele bedeutende Strukturen entstanden.
Die Haupttüren und Wände zeigen persische Kalligraphie, die islamische Traditionen und den Mughal-Architekturstil widerspiegelt. Diese Verzierungen prägen das Erscheinungsbild des Ortes und zeigen die religiöse Bedeutung, die früher wie heute für Besucher erkennbar ist.
Der Zugang erfolgt über eine Reihe von Treppen, die zur hauptsächlich genutzten Eingangsebene führt, wo man die gesamte Anlage überblicken kann. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und beachten, dass es während der Gebetszeiten ruhig sein kann.
Das Gebäude wurde hauptsächlich aus rotem Sandstein errichtet, wobei weiße Marmorstücke als dekorative Akzente verwendet wurden. Diese Materialwahl schuf einen visuellen Kontrast, der bei Sonneneinstrahlung besonders deutlich wird.
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