Jama Mosque, Moschee in Mathura, Indien
Die Jama-Moschee ist eine Moschee in Mathura mit vier Minaretten, drei Zwiebeldächern und einem erhöhten Innenhof mit rechteckigen Pavillons. Die Pavillons haben Bangla-Dächer und spitzbogige Öffnungen im Mughal-Stil.
Der Gouverneur Abd-un-Nabi Khan ließ das Bauwerk 1661 unter dem Mughal-Kaiser Aurangzeb erbauen, nachdem er das Land von Einwohnern erworben hatte. Das rote Sandsteingebäude prägte die religiöse Architektur der Stadt.
Die Moschee zeigt an ihrer Fassade die neunundneunzig Namen Allahs in persischer Schrift, was die Verbindung zwischen islamischer Kalligraphie und architektonischer Dekoration in Mughal-Strukturen verdeutlicht.
Das Gebäude liegt auf der höchsten Stelle Mathuras und ist täglich von früh bis abends zugänglich. Besucher sollten bescheidene Kleidung tragen, um das Heiligtum respektvoll zu betreten.
Die rechteckigen Pavillons verbinden zwei unterschiedliche Baustile: Bangla-Dächer, die aus lokalen indischen Traditionen stammen, treffen auf spitzbogige Öffnungen aus der persischen Architektur. Diese Mischung zeigt, wie Mughal-Baumeister regionale und fremde Elemente miteinander verwoben.
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