Mathura, Alte religiöse Stadt in Uttar Pradesh, Indien
Mathura ist eine Stadt am Yamuna-Fluss im Bundesstaat Uttar Pradesh in Indien, bekannt für ihre vielen religiösen Stätten und Badeplätze am Wasser. Die Gassen der Altstadt führen zwischen engen Häuserfronten hindurch zu Tempelanlagen und Basaren, wo Händler Blumengirlanden und Räucherwerk verkaufen.
Die Siedlung entstand vor mehr als 2500 Jahren und wurde zu einem wichtigen Handelszentrum an den Routen zwischen Nordwest- und Zentralindien. Im 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung entwickelte sich hier unter den Kuschana eine eigene Kunstschule, deren Bildhauer Götterfiguren aus rotem Sandstein schufen.
Der Name leitet sich vom Sanskrit „Madhuvana
Die Anreise erfolgt meist über den Bahnhof Mathura Junction, von wo aus Rikschas ins Stadtinnere fahren. Die meisten religiösen Stätten befinden sich zu Fuß erreichbar in der Altstadt, wo die Wege zwischen den Tempeln sich gut ohne motorisierte Hilfe bewältigen lassen.
Das Archäologische Museum bewahrt Skulpturen aus rotem Sandstein auf, die Buddhas und hinduistische Gottheiten aus der Zeit vor 2000 Jahren zeigen. Einige dieser Figuren wurden bei Ausgrabungen nahe den Ghats gefunden und tragen noch Spuren der ursprünglichen Bemalung.
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