Okhla Sanctuary, Vogelschutzgebiet in Noida, Indien
Okhla Sanctuary ist ein Schutzgebiet am Yamuna-Fluss in Noida, das Feuchtgebiete, seichte Becken und bewaldete Zonen über mehrere Kilometer entlang des Flusslaufs umfasst. Das Gelände liegt teilweise auf einer künstlichen Insel hinter einem Staudamm und bietet verschiedene Lebensräume für Wasservögel und waldbewohnende Arten.
Die Regierung von Uttar Pradesh richtete das Schutzgebiet 1990 ein, um die Vogelpopulationen zu bewahren, die durch menschliche Aktivitäten entlang des Flusses zurückgegangen waren. Zuvor hatte der Ornithologe Generalmajor H. P. W. Hutson zwischen 1943 und 1945 umfangreiche Feldstudien zur Vogelwelt dieser Region durchgeführt.
Die Flusslandschaft dient lokalen Naturschützern als wichtiger Beobachtungspunkt für Zugvögel, die zwischen Oktober und März aus Zentralasien eintreffen. Vogelbeobachter versammeln sich häufig entlang der Uferwege, um Reiher, Eisvögel und Wasserhühner in ihrem Lebensraum zu sehen.
Das Schutzgebiet ist in den Wintermonaten morgens am besten zu besuchen, wenn die meisten Zugvögel aktiv sind und die Lichtverhältnisse für Beobachtungen günstig sind. Der Zugang erfolgt über die Mathura Road, und Besucher sollten festes Schuhwerk und Fernglas mitbringen.
Zwei stark gefährdete Geierarten, der Bengalengeier und der Indiengeier, leben hier inmitten von mehr als 300 bestätigten Vogelarten. Diese Greifvögel kehren nur selten in städtische Gebiete zurück und nutzen die Flusszone als Rückzugsort.
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