Kuda-Höhlen, Buddhistische Höhlenanlage im Bezirk Raigad, Indien
Die Kuda-Höhlen sind ein in Basaltgestein gehauenes Klosterkomplexmit 26 Kammern, darunter vier Gebetsräume und verschiedene Wohnbereiche für Mönche. Die Räume sind unterschiedlich groß und zeigen unterschiedliche Grade der Bearbeitung, was auf ihre Nutzung über einen längeren Zeitraum hinweist.
Der Komplex entstand ab dem 1. Jahrhundert vor Christus als Rückzugsort für buddhistische Mönche während der Ausbreitung des Buddhismus in Westindien. Die Höhlen zeigen die wechselnde Unterstützung durch verschiedene lokale Herrscher, was ihre kontinuierliche Bedeutung über Jahrhunderte unterstreicht.
Die Höhlen zeigen Buddhafiguren und Reliefs mit Szenen aus dem Leben Buddhas, die von lokalen Herrschern unterstützt wurden. Diese Kunstwerke und Inschriften erzählen von der religiösen Hingabe der Menschen, die diesen Ort über viele Jahrhunderte pflegten.
Besucher sollten robuste Wanderschuhe tragen, da die Höhlen steinige und teilweise steile Pfade haben. Die beste Zeit für einen Besuch ist Oktober bis Februar, wenn die Temperaturen gemäßigter sind und die Luftfeuchtigkeit niedriger.
Kammer 11 enthalt ein seltenes architektonisches Element: eine Schnitzerei eines Hippokampus begleitet von einer alten Inschrift, die seine sakrale Bedeutung markiert. Dieses Detail ist eines der wenigen bekannten Beispiele dieser Art in der fruhen buddhisti schen Architektur.
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