Leopoldstädter Theater, Opernhaus in Leopoldstadt, Österreich.
Das Leopoldstädter Theater war ein Theaterhaus in Wiens zweitem Bezirk und präsentierte Opern, Schauspiele und musikalische Aufführungen auf seiner Bühne. Die Gebäude wechselten im Laufe der Jahrzehnte ihren Namen und ihre Funktion, blieben aber Orte der Darstellungskunst.
Karl von Marinelli gründete das Theater 1781 nach Josephs II. Verbot des kaiserlichen Unterhaltungsmonopols, das die Theaterfreiheit in Wien einführte. Das Gebäude wurde später umgebaut und in Carltheater umbenannt, setzte aber seine Rolle als Aufführungsort fort.
Der Name des Platzes erinnert an die architektonische Prägung des Platzes durch die Theatergebäude. Heute können Besucher in den Straßen rund um den Standort die Geschichte der Wiener Theaterkultur nachvollziehen.
Der historische Standort lag in Wiens zweitem Bezirk und war mit der Straßenbahn erreichbar, die in diesem Viertel vorbeiführt. Das Gelände wurde später umgestaltet, daher lohnt sich ein Spaziergang durch die Gegend, um die Theater- und Kulturgeschichte zu entdecken.
Ferdinand Raimund schuf in den 1820er Jahren Stücke für die Bühne, die die Art der populären Wiener Unterhaltung nachhaltig veränderten. Seine Werke verbanden Folklore mit künstlerischem Anspruch und prägten für lange Zeit, wie Theaterstücke in Wien geschrieben wurden.
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