Ansfelden, österreichische Gemeinde (Bezirk Linz-Land)
Ansfelden ist eine kleine Stadt in Oberösterreich mit Stadtrechten und liegt im Bezirk Linz-Land unweit von Linz. Sie erstreckt sich an den Flüssen Traun und Krems und hat eine Fläche von etwa 32 Quadratkilometern mit rund 18.000 Bewohnern in vierzehn Stadtteilen, von denen Haid der größte ist.
Ansfelden wurde 1355 zur Stadt mit besonderen Rechten erhoben und ist eng mit der Geburt des Komponisten Anton Bruckner 1824 verbunden, der das kulturelle Ansehen der Stadt bis heute prägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte der Stadtteil Haid von 1945 bis 1964 ein Lager für Vertriebene, die einen sicheren Zufluchtsort brauchten.
Der Name Ansfelden ehrt die Verbindung zu Anton Bruckner, dem berühmten Komponisten, dessen Geburtshaus und Museum das kulturelle Gedächtnis des Ortes prägen. Beim Spaziergang durch die Stadt bemerkt man, wie das Erbe des Musikers in alltäglichen Details wie den Orgelpfeifen im Wappenbild sichtbar wird und die lokalen Veranstaltungen durchgehend von diesem musikalischen Erbe geprägt sind.
Der Ort ist von Linz aus leicht erreichbar und hat zwei Bahnstationen an der Pyhrnbahn sowie regelmäßige Busverbindungen zu benachbarten Städten und Gemeinden. Die Stadt ist klein genug zum Erkunden zu Fuß, bietet aber auch gute Straßenanbindung über die Autobahnen A1, A25 und A7 für Autofahrer.
Der Stadtteil Haid war lange Zeit eines der bevölkerungsreichsten Viertel Österreichs, was die bemerkenswerte Wachstumsgeschichte dieses Ortes unterstreicht. Diese schnelle Entwicklung machte den Ort zu einem interessanten Beispiel für lokale Transformation in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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