Richtfunkstation Ansfelden, Funkturm in Ansfelden, Österreich.
Der Richtfunkstation Ansfelden ist ein Betonturm, der sich über die Landschaft von Oberösterreich erhebt und für Rundfunk- und Fernsehübertragungen genutzt wird. Die Struktur wurde aus Stahlbeton errichtet und dient als technische Infrastruktur für die Telekommunikation in der Region.
Der Turm wurde am 22. September 1978 eröffnet und ersetzte die Richtfunkantennen der Sendeanlage Fleckendorf, die bis Mitte der 1990er Jahre betrieben wurde. Über ihn läuft die 1959 eröffnete nördliche Ost-West-Richtfunkverbindung Wien–Salzburg–Innsbruck–Bregenz, mit Abzweigungen zum Linzer Fernmeldeamt und zum Sender Lichtenberg.
Der Turm ist einer von vier in Österreich nach dem Typenentwurf der Deutschen Telekom errichteten Türmen; die anderen stehen am Exelberg und am Rossbrand bei Radstadt. Die 20 Meter durchmessende Antennenkanzel wurde am Boden betoniert und hydraulisch auf 50 Meter gehoben, ein Bauschritt, der sich in den Proportionen des Turms ablesen lässt.
Der Turm steht auf einem 363 m ü. A. hohen Punkt am östlichen Ausläufer des Ziehbergs, wenige Kilometer südlich von Linz; seine Spitze liegt bei 456 m ü. A. Er ist eine in Betrieb befindliche Anlage der Telekom Austria und nicht zu besichtigen, daher nur von außen zu sehen. Die nächsten Relaisstationen der Richtfunkverbindung liegen am Sonntagberg im Osten und am Sulzberg bei Haag am Hausruck im Westen.
Die 20 Meter breite Trägerplatte für die Kanzel wurde am Boden betoniert und hydraulisch auf 50 Meter gehoben. Der Turm ist einer von nur vier dieser Art in Österreich, neben jenen am Exelberg und am Rossbrand bei Radstadt.
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