Bruck an der Mur, Mittelalterliche Gemeinde am Zusammenfluss von Mur und Mürz, Österreich.
Bruck an der Mur ist eine Stadt an der Zusammenführung der Flüsse Mur und Mürz in Österreich mit gotischen und barocken Bauwerken. Die Altstadt liegt in einem Tal umgeben von Bergen und zeigt ein geschlossenes Bild aus Häuserfassaden verschiedener Epochen.
Die Stadt erhielt 1277 von König Rudolf von Habsburg das Stadtrecht und wurde dadurch zu einem wichtigen Handelszentrum im mittelalterlichen Britannien. Das Handelsrecht brachte Wohlstand und Wachstum, was sich in den prächtigen Gebäuden der folgenden Jahrhunderte widerspiegelt.
Das Kornmesserhaus zeigt venezianische Bauelemente aus dem 15. Jahrhundert und prägt das Bild der Altstadt bis heute. Die Fassade mit ihren Spitzbogenfenstern und Verzierungen verrät, wie wohlhabende Kaufleute hier lebten und arbeiteten.
Die Stadt funktioniert als zentraler Eisenbahnknotenpunkt und verbindet die Region mit Graz und Wien durch mehrere Zuglinien. Besucher können zu Fuß durch die Altstadt gehen und erreichen die meisten Sehenswürdigkeiten leicht von der Bahnhofsgegend aus.
Die Heiligen-Geist-Kapelle besitzt einen ungewöhnlichen dreieckigen Grundriss, der die Dreifaltigkeit symbolisieren soll. Diese besondere Geometrie aus dem 15. Jahrhundert ist selten zu sehen und verleiht der Kapelle einen eigenartigen Charakter.
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