Gesäuse, Tal und Nationalpark in der nördlichen Steiermark, Österreich
Die Gesäuse ist ein enges Tal in der Steiermark mit steilen Kalksteinwänden auf beiden Seiten. Der Fluss Enns schlängelt sich durch diese beeindruckende Schlucht und schafft eine dramatische Landschaft mit Höhenunterschieden und felsigen Abhängen.
Das Tal wurde 1988 als Naturschutzgebiet anerkannt und erhielt später den Status eines Nationalparks. Diese Anerkennung schützt die einzigartige Landschaft und ihre geologischen Formationen vor Veränderungen.
Das Dorf Johnsbach im Tal pflegt alpine Traditionen und beherbergt einen Friedhof für Bergsteiger der Region.
Das Tal ist mit dem Auto über die Autobahn A9 zwischen Graz und Linz zu erreichen, wobei es nahe gelegene Zugverbindungen zu Bahnhöfen gibt. Es empfiehlt sich, das Tal zu Fuß zu erkunden oder während der wärmeren Monate mit dem Kanu zu fahren.
Der Fluss fällt im Tal um 150 Meter ab und erzeugt Stromschnellen, die Wildwasserfahrer anzieht. Diese Wasserkraft hat die Kalksteinfelsen über tausende von Jahren geschnitzt.
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