Ruprechtskirche, Romanische Kirche in Innere Stadt, Österreich
St. Rupert ist eine romanische Kirche in der Wiener Altstadt mit massiven Steinmauern und halbrundbogigen Fenstern, die typisch für die frühmittelalterliche Bauweise sind. Das Bauwerk steht in unmittelbarer Nähe zum Donaukanal und zeigt in seiner Struktur die charakteristischen Merkmale dieser Architekturepoche.
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 1200, als Herzog Heinrich II. sie als älteste Kirche Wiens bezeichnete. Seitdem war sie über Jahrhunderte hinweg ein beständiger Teil des städtischen Lebens und der Stadtentwicklung.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Rupert, des Schutzpatrons Salzburgs, und wurde früh zum Mittelpunkt des Viertels. Besucher können sehen, wie dieser Ort über Jahrhunderte hinweg das religiöse Leben der Menschen prägte.
Die Kirche ist an bestimmten Wochentagen für Besucher geöffnet, daher ist es ratsam, vorher zu prüfen, wann man hineingelangen kann. Da der Innenraum begrenzt ist, können Gottesdienste und Veranstaltungen nur eine kleine Anzahl von Personen aufnehmen.
Die Glocken im Kirchturm stammen aus dem Jahr 1280 und gehören zu den ältesten noch funktionsfähigen Kirchenglocken der Stadt. Sie werden bis heute noch per Seilzug betätigt, was ein seltenes Beispiel einer jahrhundertealten Technik darstellt.
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